Unsere PV-Anlage

Haus 6 in Golm – ein guter Standort für eine Photovoltaikanlage

Das Dach ist neu gedeckt, und unter fast idealem Winkel nach Süden ausgerichtet. Auf diesem Dach haben wir eine Solaranlage mit einer Leistung von 29,6kWpeak errichtet. Wie diese Anlage bisher so läuft, könnt ihr euch auf unserer Statistikseite (genaue Daten ab Mai 2011) oder auch beim Sunny-Portal anschauen.

Im Laufe des Jahres 2010 hatten wir die technischen und juristischen Voraussetzungen geklärt:

  • ein statisches Gutachten war positiv ausgefallen,
  • die Uni-Verwaltung hat mit uns einen Dachnutzungsvertrag abgeschlossen,
  • das Studierendenparlament der Uni Potsdam hat mit uns einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, der uns unter anderem ein Darlehen von 30.000 Euro aus Mitteln der Potsdamer Studierendenschaft zusichert,
  • ein unabhängiger Gutachter hat unser Blitzschutzkonzept gutgeheißen und hat die Anlage nach der Fertigstellung abgenommen,
  • ein Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz der Potsdamer Feuerwehr hat uns seine Zustimmung zu unserem Bau erteilt,
  • ein solide kalkuliertes Finanzierungsmodell – entstanden in Zusammenarbeit mit einem Steuerberater und bestätigt durch ein Wirschaftlichkeitsgutachten einer Solar-Fachfirma – zeigte, dass die Anlage wirtschaftlich betrieben werden kann und wir sogar eine Rendite von 4% zusagen konnten,
  • und auch die Bäume links neben dem Gebäude werden uns keine Probleme bereiten, da sie nach Einschätzung des Chef-Gärtners der Universität Potsdam nicht mehr nennenswert wachsen, so dass eine Verschattung des Dachs nur minimal sein wird. Die Verschattung wurde zudem bei der Modulbelegung des Daches beachtet.
  • alles in allem rechneten wir konservativ mit einem Jahresertrag von etwa 26 000 kWh – damit könnte die Anlage bis zu fünf Vier-Personenhaushalte mit Solarstrom versorgen.

Parallel dazu konnten wir im Laufe des Sommers von 63 Personen Darlehenszusagen einwerben und schliesslich der Firma Solarwerkstatt Berlin den Auftrag zur Errichtung der Anlage erteilen. Der Bau erfolgte im wesentlichen im September 2010; mit dem Netzanschluss am 22. Dezember 2010 – also gerade noch rechtzeitig vor der zum Jahreswechsel erfolgten Kürzung der Einspeisevergütung – ging die Anlage schliesslich in Betrieb.

Im ersten vollen Betriebsjahr 2011 – ein recht gutes Sonnenjahr – wurde sogar die optimistischere Prognose der Firma Solarwerkstatt (28 400 kWh pro Jahr) noch deutlich übertroffen und insgesamt 32 300 kWh eingespeist.