Sommer 2013

Slow Down Campus!

Vom 11.06.-14.06.2013 am Campus Golm

Vielen Dank, dass ihr vorbeigeschaut habt und mit uns eine schöne entspannte Zeit auf dem Campus verbracht habt. – Wird es eine Wiederholung dessen geben? Wir sind gespannt – äh entspannt ;).

slowdown
UniSolar Potsdam veranstaltet ein viertägiges Camp auf dem Uni Campus Golm, nahe dem Löschteich hinter Haus 9, in dem wir einen Rahmen bieten, sich kritisch mit der zunehmenden Beschleunigung des alltäglichen Lebens und den Folgen dieser Entwicklung auseinanderzusetzen.

Diese Woche wollen wir eine andere Lebensqualität abseits des Unistresses erproben. Und du kannst daran mitwirken. Du kannst Workshops anbieten und/oder nutzen, und dabei Fähigkeiten, Kreatives und kritisches Denken teilen. “Wie kannst Du Deine WG mit Solarstrom versorgen, die Finanzkrise erklären, Deine eigenen Socken stricken, Layouten, das Bedinungslose Grundeinkommen verstehen… ” – Vieles ist möglich.

Und hier findest du das Programm.

Uni als Lebensraum zurückerobern

Im Alltag verlieren wir uns schnell im allgegenwärtigen Hamsterrad des Leistungsdrucks und allzu oft wägen wir ab, was wir uns zeitlich leisten können. Die Universität ist ein Ort, an dem wir zwar recht viel Zeit verbringen, an dem wir aber selten länger verweilen als notwendig. Trotz dieser vielen Gelegenheiten, eine Vielfalt von Interessen kennen zu lernen und sich auszutauschen.
Selbstorganisiertes, kritisches, kreatives Zusammensein ist eine Seltenheit.

Ziele

Das wollen wir ändern und deshalb möchten wir die Vernetzung und den Austausch zwischen den Studierenden untereinander und den bestehenden Initiativen fördern, um voneinander und miteinander Fertigkeiten zu lernen, abseits von Konsum- und Verwertungslogik und um solidarische Alternativen zu Wachstum, Beschleunigung, Leistungsdruck und Konkurrenzdenken in der Gesellschaft zu diskutieren. Wir möchten auf dem Campus, der häufig ein Ort des Stresses ist, einen Lebensraum schaffen und einen Ort zum Innehalten, Runterkommen, gemeinschaftlichen Lernen und Spaß haben. Wir möchten über sozial- und umweltpolitische Themen sensibilisieren und Alternativen aufzeigen, indem wir unser Wissen teilen, Dinge gemeinsam nutzen, uns gegenseitig bilden und über Solidarische Wirtschaftsweisen nachdenken und dabei die Kooperation zwischen den Studierenden untereinander fördern.

Das Slow Down – Programm vom 10.06.-14.06.2013!

 

Das war euer und unser Programm! Vielen Dank, dass ihr vorbeigekommen seid! Es war eine schöne und entspannte Atmosphäre.

Montag 14.00 – 16.00 Uhr Ort: Hochbeetgarten hinter Haus 12
Workshop: Gartenprojekt Junges Gemüse – alte Saatguterhaltung, um den Monopolkonzernen den gar auszumachen

Ich würde gerne allen Interessierten eine kleine Fürhung durch den Garten in Golm hinter Haus 12 geben und erklären was wir so anbauen und noch in Planung ist. Desweiteren würde ich mich bis dahin etwas über die Gesetzteslage über altes Saatgut und deren Verkauf etc. informieren, um hitzige Diskusionen anfeuern zu können.
WorkshopleiterIn: Sophie
Materialien, die für den Workshop gebraucht werden:
Keine, nur Interesse und Freude am Gärtnern und der Erhaltung der Pflanzenvielfalt!
Webseite:JungesGemuesePotsdam

Dienstag 10.00 – 12.00 Uhr
Workshop: Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg

Könnte nicht alles viel schöner und einfacher sein? Wie können wir unser Leben und das Leben von Anderen bereichern, anstatt uns gegenseitig und uns selbst Verletzungen zuzufügen? Fast alle von uns haben im Laufe unseres Lebens gelernt, auf eine Weise zu kommunizieren, die immer wieder verhindert, dass wir enfühlsam miteinander umgehen. Wir bewerten Menschen danach, ob sie sich “richtig” oder “falsch” verhalten, stellen Forderungen und belohnen oder bestrafen oder verurteilen sie. Die Gewaltfreie Kommunikation hilft uns, achtsamer mit anderen Menschen und uns selbst umzugehen: Durch einen empathischen, also einfühlsamen Umgang miteinander verstehen wir unsere eigenen Bedürfnisse und die der Anderen und können dadurch zusammen Möglichkeiten entdecken, diese Bedürfnisse zu erfüllen. So können wir zwischenmenschliche Beziehungen führen, die auf Wertschätzung und Ehrlichkeit beruhen. Im Workshop beschäftigen wir uns mit den folgenden Fragen: Was heißt es, empathisch zu sein? Was hält uns davon ab, empathisch zu sein? Wie kann ich mir und meinem Gegenüber einfühlsam begegnen, um in Konfliktsituationen gemeinsam Wege zu finden, sowohl meine als auch die Bedürfnisse des Anderen zu erfüllen? Die Gewaltfreie Kommunikation wurde von Marshall B. Rosenberg begründet und wird in allen Teilen der Welt in Paarbeziehungen, Familien, Schulen, Firmen, Gefängnissen und Krisengebieten eingesetzt, um Konflikte zu lösen. Ziel ist es, Strukturen aufzubauen, in denen Menschen zu einem empathischen Umgang miteinander finden und dadurch gemeinsam eine Welt erschaffen können, in der sie leben wollen.
WorkshopleiterIn: Marius -> Kontakt für weitere Seminare in Berlin und Infos:
windtspiel < ät> googlemailcom
Materialien, die für den Workshop gebraucht werden:
Zettel und Stift

Dienstag 12.00 – 18.00 Uhr Ort: Lesecafé Haus 14a
Workshop: Bierbrauen für eine bessere Welt

Ziel des Workshops ist es gemeinsam 50l leckeres Bier zu brauen. Dabei sollen auch die theoretischen Grundlagen des Brauens in lockerer Atmosphäre vermittelt werden. DIY-Bier ist Entschleunigung, Bereicherung und Vielfalt. Muss ich noch erwähnen das es Spaß macht? Der Brauvorgang dauert min. 6 Stunden, ist aber von vielen Pausen unterbrochen in denen etwas Theorie vermittelt wird und die Möglichkeit zur Erweiterung des persönlichen Bierhorizonts genutzt werden kann… Durchgängige Anwesenheit ist nicht von Nöten. Meine Vision ist durch nichtkommerzielle Abgabe des Bieres (z.B. im KuZe) Spenden zu sammeln und diese dann dem Zwecke der Weltverbesserung zuzuführen. (konkrete Vorschläge sind erwünscht)
WorkshopleiterIn: Kilian
Materialien, die für den Workshop gebraucht werden:
Das Material wird von der Vokü und mir gestellt. Mitzubringen ist nur gute Laune.

Dienstag 13.00 – 13.45 Uhr Treffpunkt: vor Haus 5
Workshop: Mama sein / Papa sein (im Studium) – Ein Walkshop

Ich bin nun seit 8 Monaten Mama und habe währenddessen wahnsinnig viele neue Erfahrungen gemacht. Diese möchte ich gerne an Interessierte weitergeben. Ich gehe 13 Uhr eine Runde mit meinem Kleinen im Golmer Grün spazieren. Ihr könnt gerne mitkommen und mit mir übers Eltern werden und sein unterhalten. Oder auch, wie sich das mit dem Studieren vereinen lässt. Also, wenn ihr diesbezüglich Fragen habt und Lust mit uns zwei spazieren zu gehen, kommt 13:00 vor den Haupteingang von Haus 5.
WorkshopleiterIn: Daniela
Materialien, die für den Workshop gebraucht werden:
keine

Dienstag 14.00 – 16.00 Uhr
Workshop: Wie erschafft man einen homo oecologicus? – Erkenntnisse aus der Psychologie, die Nachhaltigkeitsinitiativen helfen können

Wie kriege ich Leute dazu sich nachhaltiger zu Verhalten? Diese Frage stellen sich viele, die im Umweltschutz aktiv sind. Die Psychologie hat zwar keine Zauberlösung, aber einige Tipps und Ideen hat sie schon zu bieten – um dem Homo oecologicus zumindest etwas näher zu kommen ;) Davon will ich euch ein paar mitgeben. Der Workshop wird eher lebhaft und nicht mega ausgefeilt, da mein 7-monatiger Sohn dabei sein wird und derselbe mir auch nicht viel Vorbereitungszeit lassen wird.
WorkshopleiterIn: Daniela
Materialien, die für den Workshop gebraucht werden:
Deinen Kopf ;) Etwas Geduld und Wille zur aktiven Mitgestaltung, falls mein Kleiner dieWorkshop-Leitung zwischendurch stärker erschwert
Webseite: Wenn das Thema interessiert, sollte sich die “Initiative Psychologie im Umweltschutz”, in der ich auch aktiv bin, mal anschauen: www.ipu-ev.de

Dienstag 16.00 – 19.30 Uhr
Workshop: Postkoloniale Perspektiven auf Entwicklungszusammenarbeit

Postkoloniale Perspektiven nehmen koloniale Kontinuitäten aktueller Macht- und Herrschaftsverhältnisse in den Blick. Eine postkoloniale, rassismuskritische Perspektive auf Entwicklungszusammenarbeit (EZ) fragt, wie historische und aktuelle Ungleichheitsverhältnisse durch EZ aufrechterhalten werden. In diesem Workshop werden neben einer kurzen Einführung in postkoloniale und rassimuskritische Theoriebildung Möglichkeiten einer Anwendung auf aktuelle Beispiele der EZ diskutiert.
WorkshopleiterIn: Timo
Materialien, die für den Workshop gebraucht werden:
keine
Webseite:http://www.glokal.org/

 

Mittwoch 10.00 – 12.00 Uhr
Workshop: Sex, Drugs und Rosenkohl – Alte Nutzpflanzen vor unserer Haustür

Wir sind zwei passionierte PflanzenkundlerInnen, denen der Pflanzenbestimmungskurs im Grundstudium nicht nur zum Bachelor bzw. Diplom verholfen hat, sondern auch außerhalb der Uni unser Interesse an den vielgestaltigen Nutzungsweisen unserer Flora geweckt hat. Während eines kleinen botanischen Spaziergangs am und um den Golmer Campus wollen wir einige Pflanzenarten finden, die sich beispielsweise als Heiltees, Nahrungs- und Gewürzpflanzen oder auch als Rauschmittel verdient gemacht haben und deren Nutzung tw. in Vergessenheit zu geraten droht. Dabei werden wir natürlich offen für eure Wünsche und Schwerpunkte sein. Eure Kleidung sollte der Witterung entsprechend angepasst sein, da wir auch bei (leichtem) Regen losziehen werden.
WorkshopleiterIn: Benito und Anne
Materialien, die für den Workshop gebraucht werden:
Klamotten für “draußen”; Plastiktüten für jende, die Kräuter sammeln möchten; vl. Bestimmungsliteratur

 

Mittwoch 12.00 – 14.00 Uhr
Workshop: Campusgestaltung mit Permakultur – wir erschaffen unsere Golmoase

In diesem Workshop haben wir die Möglichkeit, eine Outdoor-Erweiterung des Studicafés zu erschaffen. Die Idee ist, auf der Fläche vor dem Heizkraftwerk einen Rückzugsort in Form eines sinnlichen Permakultur-Gartens entstehen zu lassen. Am Ende einer Einführung in die Grundlagen der Permakultur entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam einen Entwurf, der Erholungs- und ökologische Aspekte integriert. Anschließend können alle, die Lust haben, an dessen Umsetzung mitwirken. Es ist natürlich keinerlei Vorwissen nötig.
WorkshopleiterInnen: Marei & Kilian
Materialien, die für den Workshop gebraucht werden:
Falls vorhanden: Setzlinge, Gartengerät

Mittwoch 14.00 – 16.00 Uhr
Workshop: Do-it-yourself : Fahrrad- Workshop für EinsteigerInnen

Der Workshop richtet sich an alle, die ihr Fahrrad für den Sommer fit machen wollen. Wir zeigen euch, wie ihr mit wenigen Handgriffen einfache Reperaturarbeiten an euren Drahteseln selber vornehmen könnt, ohne großen Aufwand und nervigen Besuch im Fahrradgeschäft. Bringt euer Fahrrad mit und los gehts! Wir bieten an: Rundum Check zum Beispiel: Reifen wechseln/ flicken Bremsen prüfen und einstellen vorschriftsmäßige Beleuchtung installieren schmieren, festziehen, nachregeln … bis alles wieder sicher und rund läuft.
WorkshopleiterIn: Caro und Hannes
Materialien, die für den Workshop gebraucht werden:
Bringt eure Fahrräder mit!
Webseite:http://www.stud.uni-potsdam.de/~dynamoev/index.html

 

Mittwoch 16.00 – 18.00 Uhr
Workshop: Machs-Doch-Einfach-Selber: (Hefe-)Brotbacken zum selber machen

Ihr möchtet gerne nicht mehr nachfragen müssen, was da eigentlich im Brot ist? Ihr seit betrübt von der Supermarkt-Massenware im Brotregal? Ich bringe euch bei, wie ihr selber euer (Hefe-)Brot mit verschiedensten Materialien herstellt. – Mit viel Liebe! | Achtung: Hergestellt wird nur der Teig! Eine Örtlichkeit zum Backen müsst ihr selbst auftreiben.
WorkshopleiterIn: Olli
Materialien, die für den Workshop gebraucht werden:
Ihr braucht eine möglichst große Schüssel und ein (Geschirr)-Handtuch. Wer einen eigenen Teig machen will sollte entweder einen kleine Spende abgeben oder selber Mehl und bei Wunsch “besondere” Zutaten mitbringen.

Mittwoch 18.00 – 20.00 Uhr
Filmvorführung: “SPEED – auf der Suche nach der verlorenen Zeit”

Im Takt der elektronischen Kommunikationsmittel hetzen wir von einem Termin zum anderen. Doch für die wirklich wichtigen Dinge, wie Freunde und Familie, scheint die Zeit nicht mehr zu reichen. Wer oder was treibt die Beschleunigung eigentlich an? Ist sie ein gesellschaftliches Problem oder liegt alles vielleicht doch nur an unserem mangelhaften Zeitmanagement?
Webseite: http://www.speed-derfilm.de

 

Donnerstag 12.00 – 14.00 Uhr
Workshop: Sex, Drugs und Rosenkohl – Alte Nutzpflanzen vor unserer Haustür

Wir sind zwei passionierte PflanzenkundlerInnen, denen der Pflanzenbestimmungskurs im Grundstudium nicht nur zum Bachelor bzw. Diplom verholfen hat, sondern auch außerhalb der Uni unser Interesse an den vielgestaltigen Nutzungsweisen unserer Flora geweckt hat. Während eines kleinen botanischen Spaziergangs am und um den Golmer Campus wollen wir einige Pflanzenarten finden, die sich beispielsweise als Heiltees, Nahrungs- und Gewürzpflanzen oder auch als Rauschmittel verdient gemacht haben und deren Nutzung tw. in Vergessenheit zu geraten droht. Dabei werden wir natürlich offen für eure Wünsche und Schwerpunkte sein. Eure Kleidung sollte der Witterung entsprechend angepasst sein, da wir auch bei (leichtem) Regen losziehen werden.
WorkshopleiterIn: Benito und Anne
Materialien, die für den Workshop gebraucht werden:
Klamotten für “draußen”; Plastiktüten für jende, die Kräuter sammeln möchten; vl. Bestimmungsliteratur

 

Donnerstag 14.00 – 16.00 Uhr
Workshop: Jonglieren probieren! – Jonglieren lernen für AnfängerInnen und Austausch von Tricks für Fortgeschrittene

Jonglieren ist grade im Unistress eine schöne Freizeitbeschäftigung, die dabei hilft runter zu kommen und den Kopf frei zu bekommen.Unter Anleitung können in diesem Workshop die Grundlagen von Ball-, Keulen-, Diabolo-, und Poi-Jonglage erlernt werden.Obwohl sich der Workshop vor allem an AnfängerInnen richtet, sind auch Fortgeschrittene eingeladen mit zu jonglieren, sich über Tricks auszutauschen oder den ein oder anderen Tipp zu geben.

WorkshopleiterIn: Robin
Materialien, die für den Workshop gebraucht werden:
Wenn vorhanden eigenes Jonglierspielzeug, da nur eine begrenzte Menge zur Verfügung steht

 

Donnerstag 16.00 – 18.00 Uhr
Workshop: Wenn du keine Ahnung hast, einmal mal den Mund halten? – Nicht mit mir! Debattier-Crash-Kurs der hoffentlich Lust auf mehr macht!

Es gibt viele Arten über ein Thema zu reden. Eine davon ist das Debattieren. Ich zeige euch in einem Crashkurs wie man ein Thema formal debattiert und seine Meinung und Position, klar ausarbeitet und vorträgt. Der Workshop soll zeigen wie das Format “offene parlamentarische Debatte” funktioniert und in welcher Weise man letztlich vielleicht auch davon profitiert!
WorkshopleiterIn: Olli
Materialien, die für den Workshop gebraucht werden:
Stift, Papier, jede Menge gute Themen für eine Debatte!
Webseite:http://www.stud.uni-potsdam.de/~wortgefechte/ – Der Workshop ist keine offizielle Veranstaltung des Vereins!

 

Donnerstag parallel: 16.00 – 18.00 Uhr
Workshop: Wir sind doch alle gleichberechtig, oder?! – Einführung in den Feminismus

Wenn das Wort Feminismus fällt, kommt es häufig zu Abwehrmechanismen: „Wir sind doch alle schon gleichberechtigt.“, „Das sind doch dieser Männerhasserinnen!“ und „Wer kümmert sich eigentlich um die Jungs?“ sind nur einige Beispiele. Doch was bedeutet Feminismus eigentlich, und warum ist er vielleicht noch nicht Geschichte? Diese beiden Fragen wollen wir zu Beginn des Workshops klären.Der weitere Verlauf des Seminars richtet sich nach euren Interessen. Egal ob Geschichte der Frauenbewegung, Theorien und Strömungen, Gendern, Quote oder ganz was anderes -ihr entscheidet Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

WorkshopleiterIn: Jule

 

Donnerstag 18.00 – 20.00 Uhr
Filmvorführung mit Diskussion: CICLOVIDA – Eine Reise mit dem Fahrrad durch Südamerika, auf der Suche nach unverändertem Saatgut.

CICLOVIDA – Eine soziale und ökologische Initiative aus dem Nordosten Brasiliens. Mit dem Fahrrad unternahmen sie eine einjährige Reise durch Südamerika, um nach fruchtbarem, ursprünglichem Saatgut zu suchen. Sie tauschten Samen und sprachen mit der Bevölkerung über die Problematik der Ausbreitung von genverändertem Saatgut. Das Ziel der Gemeinschaft ist, unabhängig von der Agrarindustrie und dem kapitalistischen System ein selbstbestimmtes, naturverbundenes Leben zu führen.
WorkshopleiterIn: Sophia

 

Freitag 10.00 – 12.00 Uhr
Workshop: Nur schöne (!) Flyer und Plakate layouten mit open-source-Programme (scribus, Inkscape) für AnfängerInnen und alle, die Spaß daran haben

Mal nen schönen Flyer machen, gar nicht so schwierig… Und dabei noch eine Menge Kreativität ausleben und Spaß dabei haben. Der Workshop richtet sich besonders an AnfängerInnen, wobei auch erfahrende Menschen vorbeikommen können, die ihr Wissen mit uns teilen wollen. Denn der Workshopleiter hat sich vor ein paar Jahren das Layouten selbst beigebracht und weiß, wie wichtig Tipps von Erfahrenden sind.
WorkshopleiterIn: Simon
Materialien, die für den Workshop gebraucht werden:
Am besten einen eigenen Laptop mit den schon installierten Programmen (frei erhältlich im Netz unter http://inkscape.org und http://www.scribus.net)

 

Freitag 14.00 – 16.00 Uhr
Workshop: “Jetzt lass mich doch mal ausreden!” – dominantes Redeverhalten und wie mensch es los wird

Wer sich immer wieder darüber ärgert, dass er oder sie in einigen Gruppen partout nicht zu Wort kommt, oder sich wundert, warum in einigen (politischen) Gruppen so selten Frauen das Wort ergreifen, aber auch, wer einfach nur mehr über Sexismus im Redeverhalten erfahren möchte, ist hier bei diesem Workshop richtig. Anhand der Ideen von Berit As werden wir gemeinsam verschiedene Formen dominanten und sexistischen Redeverhaltens kennenlernen und Ideen entwickeln, wie es wirkungsvoll abgebaut werden kann. Der Fokus liegt, nach einem kurzen Input, auf Diskussion, Austausch und voneinander lernen.
WorkshopleiterIn: Rike
Materialien, die für den Workshop gebraucht werden:
keine

 

Freitag 16.00 – 18.00 Uhr
Workshop: Energie- und Kulturwandel selber machen – Wie wir mit Hilfe des ‘Transition Netzwerks’ unsere eigene Zukunft nachhaltiger gestalten können. Dokumentarfilm (OmU) und Erfahrungsbericht mit anschliessender Diskussion.

Klimawandel, Wasserkonflikte, Rohstoffe werden knapp – es kann schon zum Verzweifeln sein, ein aufgeklärter und engagierter Mensch zu sein. Dem setzt das Transition-Konzept einen positiven Ansatz entgegen, den jedeR ganz einfach selbst umsetzen kann. Lasst euch inspirieren von dem Dokumentarfilm ‘In Transition 2.0′ und den Erfahrungen von Maike Majewski, die seit zwei Jahren ‘in Transition’ ist. Wer das zuviel versprochen findet, ist zur Diskussion erst recht herzlich willkommen.
WorkshopleiterIn: Meike
Materialien, die für den Workshop gebraucht werden:
Bitte etwas zum Schreiben mitbringen.
Webseite:http://transitionberlinbrandenburg.wordpress.com