Winter 2011/12

Veranstaltungen im Wintersemester 2011/2012

Unser ökologischer Fußabdruck war das Thema der Veranstaltungen im vergangenen Semester.

Mittwoch, 23.11.; Vortrag: “Ökologischer Fußabdruck – was steckt dahinter?”
Freitag, 02.12.; Vortrag: “15.000.000 kWh – Da müssen wir kürzen!”
Mittwoch, 07.12.; Vortrag: “Leben in einem Ökodorf als Antwort auf die ökologische Krise?”
Mittwoch, 14.12.; Vortrag: “Greening the University – Eine Studierendeninitiative zeigt, wie es geht”
Mittwoch, 11.01.; Vortrag: “Die Bahn ist am Zug – kommt sie pünktlich zur Energiewende?”
Mittwoch, 18.01.; Film: “Blood in the mobile”
Montag, 23.01.; Podiumsdiskussion: “Ziel Energiewende: Welchen Beitrag leisten die öffentlichen Einrichtungen? Das Beispiel Hochschule”
Mittwoch, 01.02.; Film: “Unser Planet”
Sonntag, 19.02.; Vortrag & Diskussion: “Das Sein bestimmt das Bewusstsein” oder “Du bist, was Du isst”






Vortrag: “Ökologischer Fußabdruck – was steckt dahinter?”

- Mittwoch, 23. November, 19:00 Uhr; Ort: Campus Neues Palais, Haus 9, Raum 1.12


Referent: Dipl. Ing. Matthias Schnauss

Wie groß ist unser ökologischer Fußabdruck konkret und wie setzt er sich zusammen? Wer wüsste das besser als Matthias Schnauss vom Büro für Nachhaltige Entwicklung, der schon den ökologischen Fußabdruck für Berlin so genau wie möglich berechnete? Würde die gesamte produktive Fläche der Erde auf die Menschheit gleich aufgeteilt, blieben für jeden Menschen nur ca. 1,8 Hektar. Wie groß ist unser Fußabdruck und der der Uni? Und wie kann man ihn verkleinern?.



02. Dez. Vortrag: “15.000.000 kWh – Da müssen wir kürzen!”

- 19:00 Uhr, Ort: Campus Neues Palais, Haus 9, Raum 059

Referent: Dr. Norbert Kopytziok

Dr. Norbert Kopytziok, Geschäftsführer des Büro für Umweltwissenschaften Berlin, hat an der BTU Cottbus und an der Uni Kiel den Aufbau eines Umweltmanagementsystems erfolgreich umgesetzt. 15.000.000 kWh … So viel verbraucht die Uni jährlich und da lässt sich ordentlich was kürzen! Ein Umweltmanagementsystem ist ein Lösungsansatz in Richtung eines nachhaltigen Energie- und Ressourcenverbrauchs.
Skript zum Download: Norbert Kopytziok (2011): Umweltmanagement an Universitäten



Film: “Menschen Träume Taten”

- Mittwoch, 07. Dezember, 19:00 Uhr; Ort: Campus Neues Palais, Haus 9, Raum 1.12

Da der Referent für unsere Ökodorf-Veranstaltung leider erkrankt ist, zeigen wir “ersatzweise” den Film “Menschen Taten Träume”.
Der Dokumentarfilm wurde 2009 mit dem ersten Preis des Atlantis Natur- und Umweltfestival ausgezeichnet. Die Begründung zur Preisverleihung ist gleichzeitig eine gute Beschreibung des Films: “Mit filmisch umsichtigen Mitteln porträtiert der Regisseur Andreas Stiglmayr die Bewohner der sozial-ökologischen Modellsiedlung ‘Sieben Linden’. Allen gemeinsam ist der Mut, eine Utopie zu leben und dabei Widersprüche und Konflikte in Kauf zu nehmen. Es entstand ein Film über sympathische Menschen, der auch über die lange Strecke nie langweilig wird und der einen anregt über soziale und ökologische Zukunftsvisionen und die eigenen Positionen dazu nachzudenken. Und das ist schon sehr viel.” (Quelle: http://www.menschen-träume-taten.de/index.php?id=2)

Trailer zum Film: MENSCHEN TRÄUME TATEN



Vortrag: “Greening the University – Eine Studierendeninitiative zeigt, wie es geht”

- Mittwoch, 14. Dezember, 19:00 Uhr; Ort: Campus Neues Palais, Haus 9, Raum 1.12


Referent: Johannes Geibel

Johannes Geibel war bei den entscheidenden Schritten und Arbeitsphasen von Greening the University an der Uni Tübingen dabei. Er teilt seine Erfahrungen mit uns und berichtet über die großen und kleinen Erfolge der Studierendeninitiative auf dem Weg zu einem Umweltmanagementsystem und der Verankerung des Nachhaltigkeitsgedanken in Lehre und Forschung an der Universität Tübingen. Lasst es uns nach Tübinger Vorbild auch in Potsdam versuchen!
NEU:Vortrag über Greening the University könnt ihr jetzt hier herunterladen



Vortrag: “Die Bahn ist am Zug – kommt sie pünktlich zur Energiewende?”

- Mittwoch, 11. Januar, 19:00 Uhr; Ort: Campus Neues Palais, Haus 9, Raum 1.12

Referentin: Sarah Maier (DB Umweltzentrum)

Von A nach B kommen – und zwar nachhaltig! Kann die Schiene auf lange Sicht eine Alternative zu CO2-intensivem Flugverkehr sein? Wird sich die Bahn auf 100% Erneuerbare Energien umstellen? Sarah Maier vom DB Umweltzentrum referiert sowohl über das Umweltmanagement der Deutschen Bahn als auch über nachhaltige Mobilitätskonzepte.



Film: “Blood in the mobile”

- Mittwoch, 18. Januar, 19:00 Uhr; Ort: Campus Neues Palais, Haus 9, Raum 1.12


Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=wQhlLuBwOtE

Link: http://bloodinthemobile.org/de/

Dokumentarfilm, 2010

In unserer Gesellschaft verfügen die meisten Menschen über ein oder mehrere Handys und tauschen diese auch gerne in immer kürzer werdenden Zeitabständen durch das neuste Modell aus. Wer von uns ist sich dessen bewusst, dass an unserer heiß geliebten Technik Blut und Kinderarbeit klebt?

Was steckt alles in so einem Handy und welche Auswirkungen haben die katastrophalen Förderungsbedingunen auf die Menschen in den betreffenden Regionen? Der Dokumentarfilm “Blood in the Mobile” des Regisseurs Frank Piasecki Poulsen handelt von dem illegalen Geschäft mit Mineralien in den Minen im östlichen Kongo und dem daraus resultierenden brutalen Krieg mit 5 Millionen Toten bisher!



Podiumsdiskussion: “Ziel Energiewende: Welchen Beitrag leisten die öffentlichen Einrichtungen? Das Beispiel Hochschule”

- Montag, 23. Januar, 18:00 Uhr; Ort: Campus Neues Palais, Haus 9, Raum 1.12

Dr. Barbara Obst-Hantel (Kanzlerin der Universität Potsdam)

Norbert John (Techn. Geschäftsführer vom Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen)

Axel Henschke (Landtagsabgeordneter, Die Linke-Sprecher für Stadtentwicklungs-, Bau- und Wohnungspolitik)

Dr. Norbert Kopytziok (Geschäftsführer des Büro für Umweltwissenschaften Berlin)

Simon Wohlfahrt (UniSolar Potsdam e.V.)

Ein großer Teil unseres persönlichen Energie- und Umweltverbrauchs findet in den Öffentlichen Einrichtungen statt, die wir nutzen. Doch ob Uni oder Rathaus: Zuvorderst steht die Funktionalität. Lässt sich das mit ökologischen Ansprüchen vereinbaren? Welche Rolle spielt Umweltmanagement, welche ökologisches Bauen und erneuerbare Energien? Wir möchten diskutieren, wie öffentliche Einrichtungen, im Speziellen die Universität, zur Energiewende beitragen können.



Film: “Unser Planet”

- Mittwoch, 01. Februar, 19:00 Uhr; Ort: Campus Neues Palais, Haus 9, Raum 1.12


Trailer:http://www.youtube.com/watch?v=_vMxoyofJ84

Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Unser_Planet

Dokumentarfilm, 2007

Mit eindrucksvollen Bildern vermitteln die Regisseure Michael Stenberg, Johan Söderberg und Linus Torell die Schönheit der Natur – und kontrastieren diese Aufnahmen mit den Folgen, die der hohe Energieverbrauch der Menschen nach sich zieht. Sie spüren den Themenfeldern Ressourcenverbrauch und Ressourcengerechtigkeit in Schwellenländern nach, die sich allmählich zu Industriegesellschaften wandeln, zeigen die Folgen der Klimaerwärmung sowie die dadurch entstehenden Flüchtlingsbewegungen und dokumentieren, wie Politiker mit dem Thema Umweltschutz umgehen.



Vortrag & Diskussion: “Das Sein bestimmt das Bewusstsein” oder “Du bist, was Du isst”

- Sonntag, 19. Februar, 18:30 Uhr; Ort: Buchladen Sputnik, Charlottenstraße 28, Potsdam

Zusatzveranstaltung, organisiert von Studierenden der Uni Potsdam

Vor der Obsttheke an irgendeinem Tag in irgendeinem Supermarkt: …Welche Bananen nehm ich denn? Hm, Chiquita kosten 20 Cent mehr, schmecken aber echt besser…andererseits? Die no-name sehen auch gut aus!…oder doch die Fair-Trade? Boah nee ey! Die kosten ja gleich das Doppelte! Ob das gerechtfertigt ist? Unterstütz ich da auch die richtigen Leute? Ach, scheiß was drauf, sind ja nur Bananen… Was steckt hinter den Lebensmitteln, die wir täglich in den Einkaufskorb schmeißen? Wie entstehen sie? Wer ist daran beteiligt? Wer verdient das Geld? Was passiert mit dem Geld? Ob die Bananen aus Guatemala oder Iphones aus China: Konsum ist meist etwas komplexer als uns die Werbeplakate mit ihren fröhlich-grinsenden Seelen zeigen wollen. Für Bananen wurden Menschen gequält und Präsidenten gewählt. Das und mehr sollte uns reichen einen Abend mit Diskussionen über politisch korrekten Konsum zu füllen.